erleben sie zwei tage voller pferdemagie in saint-lô: inklusion fördern, gemeinsam lachen und persönliche grenzen überwinden – ein unvergessliches abenteuer für alle.
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Zwei Tage Pferdemagie in Saint-Lô: Inklusion, Lachen und persönliche Grenzen überwinden

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- 18/11/2025

Der Pôle hippique von Saint-Lô verkörperte Anfang Juni 2025 eine einzigartige Symbiose aus Pferdemagie, Inklusion und gemeinschaftlichem Engagement. In einer zweitägigen Veranstaltung vereinten sich Reiterinnen und Reiter aller Altersgruppen und Fähigkeiten, um Barrieren zu überwinden und persönliche Grenzen zu sprengen. Das gemeinsame Lachen und die enge Verbindung mit den Pferden machten diese Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis, das die Kraft des Inklusionsgedankens greifbar werden ließ.

En bref :

  • Zwei Tage voller Pferdemagie mit 65 Teilnehmern aus vier normannischen Reitzentren.
  • Der „Cheval et diversité“-Wettbewerb fördert Inklusion und mentale Stärke.
  • Der erste Kongress „Cheval & Santé“ zeigt den medizinischen und sozialen Wert der Pferdetherapie auf.
  • Vielfältige sportliche und kreative Workshops stärken die Gemeinschaft.
  • Saint-Lô etabliert sich als Vorreiter für inklusive Reitkultur in der Region Normandie.

INKLUSION DURCH REITSPORT IN SAINT-LÔ

Saint-Lô präsentierte am 16. und 17. Juni 2025 eindrucksvoll, wie Pferdesport als Brücke zwischen Menschen funktionieren kann. Die Veranstaltung „Cheval et diversité“ brachte 65 Personen mit und ohne Behinderungen zusammen und förderte dadurch nachhaltig den Abbau von Vorurteilen und Barrieren. Begleitet von ehrenamtlichen Partnern präsentierten sich die Teilnehmer in einem freundschaftlichen Wettbewerb mit hohem sportlichem und sozialen Anspruch.

Die inkludierenden Wettbewerbe umfassten verschiedene Disziplinen wie Dressur, Equifun, Pony-Games sowie die dynamische Disziplin Ride & Run, die die Koordination zwischen Reitern und Läufern testete. Die Vielfalt der Veranstaltungen zeigte, wie Bewegung, Teamarbeit und das harmonische Miteinander von Mensch und Pferd persönliche Grenzen erweitern können.

Ein exemplarisches Paar war Chloé, 14 Jahre alt, die mit ihrem 29-jährigen Partner Fabien und dem Pony Félin antrat. Ihre Freude und gegenseitige Unterstützung verdeutlichten, wie der Reitsport als Kommunikationsmittel wirkt und soziale Integration fördert.

Die wichtigsten Aspekte der Inklusion im Wettbewerb:

  • Vielfalt der Teilnehmer aus vier regionalen Reitzentren.
  • Förderung des gegenseitigen Respekts und der Teamdynamik.
  • Stärkung des Selbstbewusstseins durch sportliche Erfahrungen.
  • Abbau von Stereotypen und Vorurteilen.
  • Integration zum Nutzen aller Beteiligten.

GESUNDHEIT UND SOZIALE VORTEILE DER PFERDETHERAPIE

Parallel zum sportlichen Wettbewerb fand der erste Kongress „Cheval & Santé“ statt. Fachleute aus den Bereichen Gesundheit, pädagogischer Betreuung und innovativem Reitsport diskutierten die vielfältigen Vorteile, die die auf Pferdemediation basierenden Therapien mit sich bringen. Ziel war es, Bewusstsein für diese effektive Methode zur Unterstützung von Menschen mit physischen und psychischen Herausforderungen zu schaffen.

Ein zentraler Fokus lag auf den messbaren positiven Effekten wie verbesserte Körperbalance, Koordination und Muskelstärkung, die der Umgang mit Pferden fördert. Darüber hinaus wurden emotionale und soziale Komponenten betont: Der Umgang mit Pferden stärkt das Selbstvertrauen, mindert Stress und fördert soziale Verbindungen.

Der Kongress diente auch zum Austausch zwischen Experten und Interessierten, was zur Etablierung neuer Projekte und Netzwerke führte. Workshops boten praktische Einblicke in Techniken der Pferdetherapie und ihre Wirkung auf diverse Zielgruppen – vom Kleinkind bis zu Senioren in der Rehabilitation.

Schlüsselthemen des Kongresses „Cheval & Santé“:

  • Wissenschaftliche Basis der Pferdemediation.
  • Praktische Anwendungen bei verschiedenen Gesundheitsproblemen.
  • Interdisziplinärer Erfahrungsaustausch.
  • Innovative Förder- und Behandlungsmethoden.
  • Vernetzung von Fachkräften und Laien.

VIELFÄLTIGE WORKSHOPS FÜR ALLE TEILNEHMER

Die zwei Tage in Saint-Lô zeichneten sich durch ein facettenreiches Angebot an Aktivitäten aus, das sowohl Anfänger als auch erfahrene Reiter anzog. Neben den Wettkämpfen lockten Workshops mit einem spielerischen und handlungsorientierten Ansatz, die den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, ihre motorischen Fähigkeiten, ihr Selbstbewusstsein und ihre Beziehung zu den Pferden zu stärken.

Sportliche Disziplinen wie Dressur und Equifun förderten das Verständnis für Körpersprache und Präzision, während Pony-Games Kooperation und Koordination im Team hervorhoben. Die dynamische Kombination von Reitern und Läufern beim Ride & Run stellte besondere Herausforderungen und förderte den Zusammenhalt.

Darüber hinaus stand die kreative und emotionale Auseinandersetzung mit Pferden im Mittelpunkt. Pansage-Workshops und Arbeit am Boden eröffneten neue Wege der Kommunikation und des Vertrauensaufbaus. Voltige und der freie Sitz (Monte à cru) ermöglichten Erlebnisräume jenseits der klassischen Reitweisen. Ein Fotografie-Workshop dokumentierte spielerisch die intensive Stimmung und regte zur Selbstreflexion an.

Wichtige Workshop-Schwerpunkte:

  • Förderung der motorischen Fähigkeiten.
  • Stärkung der emotionalen Bindung zum Pferd.
  • Kommunikationsverbesserung und gegenseitiges Vertrauen.
  • Kreativer Ausdruck und Selbstbewusstsein.
  • Integration spielerischer Elemente in den Reitsport.

GEMEINSCHAFT UND PERSÖNLICHE ENTWICKLUNG BEIM PFERDESPORT

Abseits vom Wettbewerb wurde während dieser Pferdemagie-Tage in Saint-Lô deutlich, wie der gemeinsame Umgang mit Pferden wertvolle Impulse für persönliche Reife und soziale Integration gibt. Der offene Austausch zwischen Reitern unterschiedlicher Herkunft und Fähigkeiten führte zu einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung und Zugehörigkeit.

Die Veranstaltung machte deutlich, dass Pferde als empathische Wesen nicht nur sportliche Partner, sondern auch hilfreiche Vermittler zwischen Menschen sein können. Sie ermöglichen das Überwinden persönlicher Grenzen, fördern Selbstvertrauen und stärken die emotionale Resilienz.

Die bewegenden Momente und das herzliche Lachen der Beteiligten erzeugten eine neue Form von Gemeinschaft, die jenseits von Leistungsdruck und gesellschaftlichen Barrieren existiert. Jugendliche wie Erwachsene fühlten sich gleichermaßen getragen und motiviert, sich weiter zu entwickeln und sich in ihrem sozialen Umfeld sicherer zu fühlen.

Essenzielle Faktoren der persönlichen Entwicklung während der Tage:

  • Abbau von Ängsten durch vertrauensvolle Tierbeziehungen.
  • Erleben von Erfolgsmomenten in einem geschützten Umfeld.
  • Stärkung des sozialen Zusammenhalts durch gemeinsame Herausforderungen.
  • Förderung von Empathie und Rücksichtnahme.
  • Ermutigung zu persönlichem Wachstum und Selbstreflexion.

SAINT-LÔ ALS VORBILD FÜR INKLUSIVES REITEN IN NORMANDIE

Mit seiner langjährigen Reittradition und der engagierten Gemeinschaft avanciert Saint-Lô zu einer Schlüsselfigur des inklusiven Pferdesports in der Normandie. Die Region profitiert vom dynamischen Einsatz der örtlichen Reitzentren, die sich speziell der Vermittlung und Integration unterschiedlicher Zielgruppen widmen.

Unterstützt durch den regionalen Plan „Plan Cheval“ investiert das Département kontinuierlich in barrierefreie Infrastrukturen und die professionelle Ausbildung von Fachpersonal. Seit 2021 wächst die Veranstaltung stetig, erweitert ihr Angebot und zieht immer mehr Teilnehmer an. Familien, Bildungseinrichtungen und soziale Organisationen sind eingeladen, diese Bewegung zu begleiten und zu fördern.

Das zweitägige Pferde-Event in Saint-Lô verdeutlicht eindrucksvoll, wie Pferdemagie und gemeinschaftliches Engagement zu einer besseren Gesellschaft beitragen können. Die Verknüpfung von sportlichem Ehrgeiz, sozialer Inklusion und gesundheitsfördernden Aspekten macht diese Veranstaltung zu einem Leuchtturmprojekt der normannischen und darüber hinausgehenden Reitkultur.

Kerngedanken für die Zukunft:

  • Förderung inklusiver Sportangebote mit regionaler Unterstützung.
  • Stetige Steigerung der Zahl von Teilnehmern und Partnerschaften.
  • Integration als gelebtes Konzept innerhalb des Reitsports.
  • Vernetzung von Sport, Gesundheit und Bildung.
  • Offene Einladung an alle Interessierten zur Teilnahme und Mitgestaltung.
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Ich bin 39 Jahre alt und leidenschaftlich für die Tierwelt und den Umweltschutz engagiert. Meine größte Motivation ist es, die Natur zu bewahren und das Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu stärken.

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